Kurs 22
Interreligiöser Dialog

22.02.2018

Donnerstag

19.00 bis 20.30 Uhr

Wieder gut gemacht?

Die Geschichte der Wiedergutmachung seit 1945

Vortrag

Die Terrorherrschaft der Nazis hat zu millionenfachem, im Namen des Staates begangenen Unrecht geführt. Verfolgte aus fast allen Ländern Europas, wenn sie denn mit dem Leben davonkamen, hatten oft lebenslange schwerste körperliche und seelische Beeinträchtigungen zu ertragen. Und wer an Leib und Leben verschont blieb, sah seine wirtschaftliche Existenz vernichtet oder sein Vermögen entzogen. Wie ist der größere der beiden deutschen Nachfolgestaaten – unser Rechtsstaat Bundesrepublik – ab Wiedererlangung der staatlichen Handlungsfähigkeit rund viereinhalb Jahre nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches mit den Opfern und Geschädigten der Naziherrschaft umgegangen? Neben den wichtigsten historischen Fakten sollen exemplarisch einige Entschädigungsfälle näher vorgestellt werden.

Veranstaltungsort

Haus der Kirche, Bastionstraße 6, Düsseldorf

Kooperationspartner

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Referent/in

Manfred Schmitz-Berg, Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf a. D., Duisburg

Leitung

- Andrea Sonnen

- Dr. Dietrich Knapp

Teilnahmebeitrag
7 €