Interreligiöser Dialog

31.01.2019

Donnerstag 19.00 bis 20.30 Uhr

Schonzeit vorbei

Über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus

Juna Grossmann arbeitet in einer NS-Gedenkstätte und beobachtet seit Jahren, wie offene judenfeindliche Angriffe zunehmen, lauter werden, bedrohlicher. In ihrem Buch „Schonzeit vorbei“ schildert die jüdische Deutsche das Leben unter diesem permanenten antisemitischen Beschuss.

Interreligiöser Dialog

06.02.2019

Mittwoch 19.00 bis 20.30 Uhr

Frieden in der Stadt

Ein Projekt der Religionen?

Am 2. Juni 2017 setzten die Jüdische Gemeinde Düsseldorf und der Kreis der Düsseldorfer Muslime mit einer Anzeige in der Rheinischen Post ein gemeinsames Zeichen der Solidarität gegen antichristliche, antijüdische und antimuslimische Feindseligkeiten.

Kultur

07.02.2019

Donnerstag 19.00 bis 20.30 Uhr

Ketzerei in Venedig?

Die noch unbekannte Geschichte der Lagunenstadt zwischen Reformation und Inquisition

Buchpräsentation mit Cristina Gregorin | Venedig, 16. Jahrhundert: Der evangelische Glaube war in Italien offiziell verboten. Dennoch konnten deutsche Kaufleute ihn im Umfeld des Fondaco dei Tedeschi, des deutschen Handelshauses, leben.

Geschichte / Politik

20.02.2019

Mittwoch 18.00 bis 20.15 Uhr

Der Terror von rechts und das Versagen des Staates

Der NSU

Mordende Neonazis, zwielichtige Agenten, überforderte Polizisten. Jahrelang lebten Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe im Untergrund. Jahrelang raubten und mordeten die Terroristen, ohne gestoppt zu werden.

Interreligiöser Dialog

21.02.2019

Donnerstag 19.00 bis 20.30 Uhr

Moses und Homer

Griechen, Juden, Deutsche: Eine andere Geschichte der deutschen Kultur

Als in Deutschland gegen Ende des 18. Jahrhunderts uneingeschränkte Bewunderung für das antike Griechentum aufkam, wurde gleichzeitig das sich gerade der europäischen Aufklärung öffnende Judentum auf dem Schauplatz der Religionskritik vehement bekämpft.

Theologie / Philosophie

26.02.2019

Dienstag 19.00 bis 20.30 Uhr

Karl Barth – ein Theologe voller Widersprüche

Einblicke in Leben und Denken des wichtigsten Theologen des 20. Jahrhunderts

„Ein grauenerregendes Schauspiel für alle nicht Schwindelfreien“: So beschrieb Karl Barth seine Theologie. Die Zürcher Professorin Christiane Tietz gibt in ihrem Vortrag einen Einblick in die Widersprüche, die Barths Leben prägten.

Geschichte / Politik

06.03.2019

Mittwoch 19.00 bis 21.15 Uhr

Über das Strafen

Recht und Sicherheit in der demokratischen Gesellschaft

Strafe muss sein, sagt das Sprichwort. Sicherheit muss sein, Angstfreiheit, Selbstbestimmung. Aber ist die Strafe ein geeignetes Mittel für diesen Zweck? Was ist eine gerechte Strafe? Gibt es sie überhaupt?

Theologie / Philosophie

13.03.2019

Mittwoch 19.00 bis 20.30 Uhr

Zum Amen gehört das Aber

Ambivalenz und Glaube

Der Glaube ist zu etwas geworden, das ständig neu und in Auseinandersetzung mit weltanschaulichen Orientierungen angeeignet und tastend zum Ausdruck gebracht werden muss.

Theologie / Philosophie

20.03.2019

Mittwoch 19.00 bis 20.30 Uhr

Nahtoderfahrungen, Platon und verdrängte Jesus-Bilder

Revolutionäre Potenziale antiker Streitigkeiten

Nahtoderfahrungen faszinieren und provozieren. Sie werden in verschiedenen Wissenschaften kontrovers diskutiert.

Geschichte / Politik

Neuer Termin: 20.03.2019
(statt ursprünglich 14.03.2019)

Donnerstag 19.00 bis 20.30 Uhr

„Bildung hoch drei“

Beherzte Freiheit

Paul Kirchhof plädiert für ein neues Denken der Freiheit. An zahlreichen Beispielen zeigt er, wie uns Recht und Politik einschränken, wie uns Globalisierung und Digitalisierung von handelnden Subjekten zu lenkbaren Objekten machen.