Die USA sorgen für unsere Sicherheit, China für unsere Exporteinnahmen und Russland für unsere Energie – so lautete lange Jahre die unausgesprochene Annahme unserer Außenpolitik. Das gilt nicht mehr. Der Referent plädiert für einen „Realismus ohne Zynismus“. Er fordert eine Abkehr von Lebenslügen (moralische Überlegenheit, Sicherheit zum Nulltarif) hin zu einer Politik, die Interessen definiert, militärische Stärke aufbaut und Allianzen schmiedet, um in einer Welt der „unzuverlässigen Freunde und entschlossenen Gegner“ zu bestehen. Welche Rolle kommt dabei regelbasierten Ordnungen und dem Multilateralismus zu?
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Maxhaus, VHS, Respekt und Mut und ASG-Bildungsforum
Jörg Lau, Journalist (DIE ZEIT), Berlin
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