Kurs 21
Interreligiöser Dialog

04.02.2021

Donnerstag 19.00 bis 20.30 Uhr
Online-Teilnahme möglich

Die Logienquelle: Missing Link zwischen Juden und Christen

Ein Dokument aus der Zeit, als die Jünger Jesu noch Juden waren

Online-Kurs

Online-Vortrag und Diskussion

Jesus war Jude – zeit seines Lebens! Eine alternative Religion abseits vom Judentum wollte er nicht begründen, aber sein Volk auf die Endzeit, den Anbruch des Reiches Gottes zurüsten. 
Die Logienquelle Q („Q“ für Quelle) beinhaltet ­Aussprüche Jesu (griechisch „Logia“), die später von Matthäus und Lukas als zweite Quelle ­neben dem Markusevangelium verwendet wurden („Zweiquellentheorie“). Auf diese Logienquelle, die sich nur indirekt aus dem Matthäus- und Lukasevangelium rekonstruieren lässt, geht hochkarätige Jesusüberlieferung zurück – etwa die später von Matthäus zur Bergpredigt wei­tergeführten Jesusüberlieferungen. Bemerkenswert ist, dass die Logienquelle den Titel „Messias“/„Christos“ noch nicht für Jesus verwendet. Die Gemeinde hinter der Logienquelle waren somit noch keine „Christen“, sondern jesusgläubige Juden, die in Jesus den für die Endzeit erwarteten „Menschensohn“ sahen. Die Logienquelle ist damit ein Dokument aus der Zeit, da Jesu Jünger noch Juden waren, ein Missing Link zwischen Judentum und dem ­späteren Christentum.

Begrenzte Teilnehmerzahl. 
Anmeldung erforderlich

Kooperationspartner

Gesellschaft für ­Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Referent/in

Prof. Dr. Markus Tiwald, Theologe, Wien

Leitung

- Dr. Dietrich Knapp

- Andrea Sonnen

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