Kurs 131
Interreligiöser Dialog

22.11.2019

Freitag 18.00 bis 20.15 Uhr

Gemeinsam gegen Ideologisierung und gewalttätigen Fundamentalismus

Vortrag

Fremd- und Feinbildkonstruktionen können über die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Nation, einer Hautfarbe, einem Kulturkreis, einer sozialen Schicht oder, in den letzten Jahren zunehmend, über das religiöse Bekenntnis vorgenommen werden. Die Einseitigkeiten derartiger Narrative sollen aufgezeigt und dekonstruiert werden. Ob buddhistische Extremisten, Neo-Salafisten, Rechtskatholiken oder bestimmte Gruppen Evangelikaler, sie alle eint der Versuch mit ihrem Extremismus die Gesellschaft zu spalten. Eine Zuordnung verschiedener Ideologiemodelle soll zeigen, wie Aufklärung und interreligiöser Dialog dem entgegenwirken können.

Die Veranstaltung gehört zur Reihe „Düsseldorfer Freitagsgespräche“ des Kreises der Düsseldorfer Muslime und wird gefördert durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.

Veranstaltungsort

Haus der Kirche, Bastionstraße 6, Düsseldorf

Kooperationspartner

Kreis der Düsseldorfer Muslime

Referent/in

Moussa Al-Hassan Diaw, M.A. Dipl.-Pädagoge, Institut für Islamische Theologie, Universität Osnabrück

Review

Diakon Michael Inden, Diözesanpräses, Katholische Arbeitnehmerbewegung

Erzbistum Köln, Düsseldorf

Leitung

- Redouan Aoulad-Ali

- Dr. Uwe Gerrens

Moderation

Ayse Cindilkaya, Politikwissenschaftlerin, Erlangen