Mit diesem Gespräch wird die Reihe der Nordrhein-Westfälischen Religionsgespräche fortgeführt. Sie widmen sich der öffentlichen und fundierten Auseinandersetzung mit zentralen Fragen an der Schnittstelle von Religion, Gesellschaft und Politik.
Der Iran ist kein fernes Thema. Was dort an Konflikten, Hoffnungen und Erschütterungen sichtbar wird, berührt auch unsere Gegenwart. Es geht um die Frage, wie Gesellschaften unter Druck geraten, wie politische Spaltung entsteht, welche Rolle Glaube und weltanschauliche Bindungen in solchen Prozessen spielen und was Menschen in Zeiten der Verhärtung zusammenhalten kann.
Gilda Sahebi hat sich in ihrer journalistischen und publizistischen Arbeit intensiv mit dem Iran, mit Frauenrechten, Rassismus, Nahost und gesellschaftlicher Polarisierung auseinandergesetzt. Der Blick auf den Iran führt damit auch
zu uns selbst. Er lenkt die Aufmerksamkeit auf unsere eigene Öffentlichkeit, auf den Umgang mit Freiheit und Angst, auf die politische Kraft von Sprache und auf die Verantwortung, gesellschaftliche Spannungen weder zu verharmlosen noch der Logik der Spaltung zu überlassen.
Gerade darin liegt die Aktualität dieses Gesprächs, auch über den jeweiligen Nachrichtenanlass hinaus. Wie verändert sich eine Gesellschaft, wenn Misstrauen, Gewalt und ideologische Verhärtung den öffentlichen Raum prägen und welche Bedeutung kommt dem Glauben dabei zu.
Anmeldung erforderlich
Johanneskirche, Bachsaal, Martin-Luther-Platz 39. Düsseldorf
Bitte informieren Sie sich kurzfristig, ob die Reparaturen am Fahrstuhl abgeschlossen sind.
ASG-Bildungsforum, Volkshochschule, Kreis der Düsseldorfer Muslime und Maxhaus
- Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi, Islamischer Religionsphilosoph, Stellvertretender Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Münster
- Gilda Sahebi, Journalistin, Berlin
Dr. Uwe Gerrens und andere