Im Juli 2021 veröffentlichte der russische Präsident Wladimir Putin einen Essay, in dem er das Existenzrecht der Ukraine als eigenständige Nation bestritt. Ein halbes Jahr später begann Russland seinen Krieg gegen die Ukraine. Dieser Krieg wurde nicht nur militärisch, sondern auch ideologisch vorbereitet – mit historischen, geopolitischen und sogar kartographischen Argumenten. Das Ziel dieser Kampagnen ist die Delegitimierung der Ukraine als Staat und als Nation. Diese Versuche der politischen Instrumentalisierung von Geschichte und Geographie sollen im Vortrag analysiert und dekonstruiert werden.
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Herzkammer der Zentralbibliothek, KAP 1, Konrad-Adenauer-Platz 1, Düsseldorf
Thorsten Pomian M.A., Historiker am Institut für Geschichtswissenschaften der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, arbeitet zu Themen der Osteuropäischen und Neueren Geschichte.
Dr. Marco A. Sorace