Das Verhältnis von Religion und Politik ist spannend. Der Beauftragte der Evangelischen Kirchen bei Landesregierung und Landtag NRW geht auf die besondere Prägung dieses Verhältnisses mit dem Fokus auf Kirche und Staat ein.
Die Zukunft ist ungewiss. Das war sie schon immer. Aber spätestens im Verlauf des 19. Jahrhunderts hat sich in den westlichen Gesellschaften (Europa, USA) eine Zukunftserwartung durchgesetzt, die von der Verbesserung der Zustände, von Fortschritt ausging.
Welche Verantwortung trägt Deutschland für die Existenz Israels?
Aufgrund der Judenverfolgung und industriellen Massenvernichtung von ca. 6 Millionen Juden und Jüdinnen im Nationalsozialismus trägt Deutschland eine besondere Verantwortung für die Existenz des Staates Israel.
Eine religiöse und politische Vereinnahmung wissenschaftlicher Forschung?
Unter Archäologen werden Kontroversen geführt, ob die Bibel als historische Quelle gesehen werden kann und welche ideologische Rolle biblische Bezüge im Nahostkonflikt spielen.
Niemand will rassistisch sein. Und doch ist unsere Geschichte, unsere Kultur und unser Alltag an vielen Stellen rassistisch, ja verhalten wir selbst uns rassistisch.
1992 zündeten zwei Rechtsextreme in Mölln, Schleswig-Holstein, ein Haus an, töteten drei Menschen und verletzten neun schwer. Fast tausend Menschen, die die Opfer nicht kannten, schrieben Briefe an die Überlebenden.
Im Juni 2025 verabschiedete der Zentralausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen eine Erklärung, in der Israel vorgeworfen wurde, dem palästinensischen Volk ein System der Apartheid aufgezwungen zu haben. Diese Erklärung rief in Deutschland sehr kontroverse Reaktionen hervor.
Götz Aly zählt zu den bekanntesten Autoren zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust – hier stellt er die zentrale Frage: Wie konnte das geschehen?
Zwei Wochen nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler schrieb Bonhoeffer nach New York, gegen die „grauenhafte kulturelle Barbarisierung“ müsse man nächstens „eine Civil Liberties Union aufmachen“, denn eine solche hatte er 1930/31 in New York kennengelernt.
Eine Reise von Düsseldorf über Stettin nach Barmen und wieder ins Rheinland
Unter den Abgeordneten der Barmer Bekenntnissynode 1934, die sich mit ihrer von Karl Barth formulierten Theologischen Erklärung zum Widerstand gegen eine nationalsozialistische Verfremdung des Evangeliums zur Wehr setzte, befand sich nur eine einzige Frau, Stephanie von Mackensen.