Sollte das Opfer von zwei Millionen deutscher Soldaten im Ersten Weltkrieg umsonst gewesen sein? Hitler versprach nicht allein, den „Schandfrieden“ von Versailles zu tilgen und Deutschland zu alter und neuer Größe zu führen, sondern auch, das Trauma der Niederlage von 1918 zu ‚bewältigen‘. Insbesondere die SA präsentierte sich als Fortführung des Frontgeistes und Sachwalter der Ehre des Frontsoldaten. Indem die NSDAP sich in eine breite Tradition des „soldatischen Nationalismus“ stellte, die Gefallenen ehrte und die Frontkämpfer heroisierte, gewann die zunächst winzige Extremisten-partei immer stärkere Anerkennung und Unterstützung.
Die Veranstaltungen finden vor Ort im Haus der Universität statt und werden zusätzlich über HHU-YouTube übertragen. Die YouTube-Links finden Sie jeweils vorab im Veranstaltungskalender unter www.hdu.hhu.de/programm/veranstaltungskalender
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Haus der Universität, Schadowplatz 14, Düsseldorf
Heinrich-Heine-Universität und Evangelische Akademie im Rheinland
Prof. Dr. Gerd Krumeich, Historiker, Freiburg
- Jörgen Klußman
- Dr. Uwe Gerrens