Seit dem Krieg von 1948 hat sich in der israelischen Gesellschaft ein konfliktunterstützendes Narrativ herausgebildet. Dieses System von sozialen Überzeugungen und Gefühlen lenkt das Urteil und das Verhalten der Gesellschaftsmitglieder durch eine entsprechende Sozialisierung in Richtung einer Unlösbarkeit des israelisch-palästinensischen Konfliktes. Erst Ende der 1970er Jahre entwickelte sich ein alternatives, friedensorientiertes Narrativ, das zwar den Oslo-Prozess ermöglichte, aber im Kontext der 2. Intifada weitgehend kollabierte.
Anmeldung erforderlich
Ev. Kirchenkreis, Hohe Straße 16, Düsseldorf
Dr. Thomas Kremers, Dozent für Lehrer-Aus- und Fortbildung, Duisburg
Dr. Gabriela Köster
Anmeldungen bitte per E-Mail an esta.duesseldorf@ekir.de oder auch kurzfristig telefonisch unter 0211/957 57-746 oder -745.