Kurs 85
Interreligiöser Dialog

25.10.2021

Montag 
19.00 bis 
20.30 Uhr

Die Sprache, der Mensch, das Gesetz

Martin Bubers Anthropologie 
aus dem Geiste des Judentums

Vortrag mit Diskussion

Veranstaltung im Rahmen des Festjahres 
„1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

In Urdistanz und Beziehung (1950) hat Martin Buber die Sprache „das große Merkmal des menschlichen Miteinanders“ genannt. In einem ersten Abschnitt wird der Vortrag unter dem ­Titel „Sprache, Anthropologie, Mündlichkeit“ das spezifische Sprachverständnis Bubers und dessen Beziehung zur jüdischen Auffassung von der „mündlichen Lehre“ untersuchen. Anschließend wird er anhand der „Verdeutschung der Bibel“ (1925 – 1961) Bubers Praxis des Sprachgebrauchs beispielhaft vorführen. Drittens soll in einer Analyse von Bubers wichtigstem Werk der Bibelkritik mit dem schlichten Titel Moses (1948) auf die Fundierung seiner Anthropologie und Gesellschaftstheorie im Text der biblischen Überlieferung ver­wiesen werden. Am Ende wird unter dem Titel zur „deutsch-jüdischen Sym­biose“ die Frage zu stellen sein: Ist Bubers Versuch, dem heutigen Menschen die Bibel und das Judentum nahezubringen, gescheitert?

Aktuelle Hinweise zur Veranstaltung finden Sie rechtzeitig vorab auf der Webseite des Hauses der Universität: www.hdu.hhu.de.

Veranstaltungsort

Haus der Universität, Schadowplatz 14

Kooperationspartner

Gesellschaft für 
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit 
und Haus der Universität

Referent/in

Prof. Dr. Bernd Witte, Germanist, Haupt­herausgeber der Martin Buber Werkausgabe, Düsseldorf

Leitung

- Dr. Dietrich Knapp

- Andrea Sonnen

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